1.2 Oberflächengewässer

1.2.1 Lage und Grenzen der Wasserkörper

Ein Oberflächenwasserkörper (OWK) im Sinne der WRRL ist ein einheitlicher und bedeutender Abschnitt eines Oberflächengewässers, z. B. ein See, ein Speicherbecken, ein Strom, ein Fluss oder Kanal, ein Teil eines Flusses oder Kanals, ein Übergangsgewässer oder ein Küstengewässer. Die Wasserkörper bilden die kleinste Bewirtschaftungseinheit, auf die sich die Aussagen der Bestandsaufnahme, der Zustandsbewertung und des Maßnahmenprogramms beziehen. Sie wurden so abgegrenzt, dass ihre Zustände genau beschrieben und mit den Umweltzielen der WRRL verglichen werden konnten (Europäische Kommission, 2003a). Aufgrund der Kleinräumigkeit der hydrologischen und der Nutzungsbedingungen ist allerdings eine hohe Anzahl von Wasserkörpern die Folge.

Lage und Grenzen der Oberflächenwasserkörper sind im Anhang in der Karte 1.3 für die Koordinierungsräume dargestellt.

Tabelle 1.5 dokumentiert die Zahl der Oberflächenwasserkörper in 2013 gegenüber dem Stand von 2009. Die geringfügig höhere Anzahl von Wasserkörpern bei der Abgrenzung 2013 ergibt sich durch Zuschnittsänderungen. Mehr Informationen dazu werden in Kapitel 13 gegeben.

Tabelle 1.5: Vergleich der ausgewiesenen Oberflächenwasserkörper 2009/2013
Anzahl der OWK Abgrenzung 2009 Abgrenzung 2013
Flüsse 2.775 2.779
Seen 359 361
Übergangsgewässer 1 1
Küstengewässer 5 5
FGG gesamt 3.140 3.146