2.1 Oberflächengewässer

2.1.1 Belastungen und Auswirkungen auf den Zustand

Die Oberflächenwasserkörper werden durch verschiedene Belastungsarten beeinträchtigt. Die Zusammenstellung der Gewässerbelastungen erfolgt gemäß Anlage 2 der OGewV. Demnach sind folgende Typen von Belastungen für Oberflächenwasserkörper maßgeblich:

  • Punktquellen
  • Diffuse Quellen
  • Wasserentnahmen
  • Abflussregulierungen und hydromorphologische Veränderungen
  • Sonstige anthropogene Belastungen

Bei der Ermittlung der signifikanten Belastungen und anthropogenen Auswirkungen wurde das EU-CIS-Guidance-Dokument Nr. 3 „Belastungen und Auswirkungen“ (Europäische Kommission 2003c) und das durch die LAWA erarbeitete Produktdatenblatt 2.1.2 (LAWA 2013c) mit bundesweit abgestimmten Kriterien zur Ermittlung signifikanter anthropogener Belastungen in Oberflächengewässern, Beurteilung ihrer Auswirkungen und Abschätzung der Zielerreichung bis 2021 angewendet. Dabei konnten den Belastungen der Wasserkörper erstmals auch Feinbelastungen zugeordnet werden, um ein detailliertes Bild der Belastungssituation zu erhalten und entsprechend dem DPSIR-Ansatz zielgerichteter Maßnahmen planen zu können. Der DPSIR-Ansatz wird in Abbildung 0.1.4 sowie in Kapitel 4 des aktualisierten Maßnahmenprogramms beschrieben.

Die Ergebnisse der Ermittlung der signifikanten Belastungen nach den Hauptbelastungsarten in den Oberflächenwasserkörpern der FGG Elbe sind differenziert nach Koordinierungsräumen in Tabelle 2.1 und prozentual in Abbildung 2.1 dargestellt. Häufig treten mehrere Belastungsarten in einem Wasserkörper auf.

Abbildung 2.1: Verteilung der Hauptbelastungsarten für Oberflächenwasserkörper bezogen auf die Gesamtanzahl der signifikanten Belastungen in den Oberflächenwasserkörpern in der FGG Elbe
Abbildung 2.1: Verteilung der Hauptbelastungsarten für Oberflächenwasserkörper bezogen auf die Gesamtanzahl der signifikanten Belastungen in den Oberflächenwasserkörpern in der FGG Elbe

Im Ergebnis ist festzustellen, dass Belastungen aus diffusen Quellen über alle Wasserkörperkategorien hinweg die Hauptbelastungsart darstellen. Mit nahezu gleicher Bedeutung folgen hydromorphologische Veränderungen bzw. Abflussregulierungen (Abbildung 2.1). Wasserentnahmen und sonstige Belastungsquellen sind dagegen von untergeordneter Bedeutung. Bei alleiniger Betrachtung der Fließgewässer stehen ebenfalls Abflussregulierungen und/oder hydromorphologische Veränderungen an zweiter Stelle der Hauptbelastungsart, bei den Standgewässern sind es dagegen die Belastungen aus Punktquellen. Auf die Quellen und Ursachen für Belastungen wird in den nachfolgenden Kapiteln eingegangen. Detaillierte Erläuterungen geben insbesondere die Hintergrunddokumente zu den WWBF (siehe unter http://www.fgg-elbe.de/hintergrundinformationen.html), die die Diskussionen zu den Ursachen der Belastungen vertiefen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet neben den punktuellen Einleitungen aus der kommunalen Abwasserbehandlung und der Industrie sowie diffusen Einträgen aus dem landwirtschaftlichen Sektor die hohe partikelgebundene Belastung der Elbe durch Schadstofftransfers aus historischen Altlasten, Altbergbau und Altsedimentdepots im deutschen Einzugsgebiet.

Tabelle 2.1: Signifikante Belastungen der Oberflächengewässer in der FGG Elbe
KOR

 

Anzahl OWK gesamt Anzahl der OWK mit signifikanten Belastungen Hauptbelastungsarten (Anzahl Wasserkörper je Koordinierungsraum)

      Belastungen
 


    aus Punktquellen aus diffusen Quellen durch Wasserentnahmen

durch Abflussregulierungen/ hydromorph. Veränderungen

sonstige anthropogene
Flüsse              
TEL 442 442 27 442 4 439 1
MEL 404 404 104 404 14 393 49
HAV* 980 980 635 967 50 868 32
SAL* 355 355 155 355 19 318 42
MES* 576 576 282 576 6 514 15
ODL** 19 19 8 19 3 15 0
BER** 1 1 1 1 0 1 0
HVL** 2 2 0 2 0 0 0
FGG
gesamt
2.779 2.779 1.212 2.766 96 2.548 139
Seen              
TEL 15 15 5 15 1 1 3
MEL 73 73 2 73 0 1 1
HAV* 215 215 85 212 3 11 22
SAL* 36 36 6 36 0 2 0
MES* 22 22 0 22 0 0 0
ODL** - - - - - - -
BER** - - - - - - -
HVL** - - - - - - -
FGG
gesamt
361 361 98 358 4 15 26
Übergangsgewässer              
TEL/FGG 1 1 0 1 0 1 0
Küstengewässer              
TEL/FGG 5 5 0 5 0 0 0

* ohne tschechische Anteile an deutschen Koordinierungsräumen
** deutscher Anteil an tschechischen Koordinierungsräumen

Die signifikanten Belastungen können sich unterschiedlich stark auf verschiedene Qualitätskomponenten wie z. B. das Phytoplankton oder die Fischfauna auswirken. Die nachfolgende Tabelle gibt an, welche Belastungen durch welche biologischen Qualitätskomponenten am besten angezeigt werden können.

Tabelle 2.2: Übersicht über die biologischen Qualitätskomponenten, die als besonders sensitiv für einzelne Belastungen gelten (aus: LAWA 2013c), ergänzt um Hauptbelastungsarten)
Belastung Hauptbelastungsart Biologische Qualitätskomponente/Teilkomponente
Hydromorphologie Abflussregulierungen/hydromorphologische Veränderungen Benthische wirbellose Fauna und Fischfauna
Durchgängigkeit Abflussregulierungen/hydromorphologische Veränderungen Fischfauna und benthische wirbellose Fauna
Diffuse Einträge (Trophie, Landnutzung) diffuse Quellen Makrophyten & Phytobenthos oder Phytoplankton
Diffuse Schadstoffeinträge diffuse Quellen Benthische wirbellose Fauna
Punktuelle Einträge (Saprobie, Trophie) Punktquellen Benthische wirbellose Fauna und Diatomeen
Wasserhaushalt Wasserentnahmen Benthische wirbellose Fauna und Fischfauna
Versauerung Punktquellen/diffuse Quellen Benthische wirbellose Fauna oder Diatomeen
Versalzung Punktquellen/diffuse Quellen Diatomeen
Verockerung Punktquellen/diffuse Quellen Benthische wirbellose Fauna
Integrierend (mehrere Belastungen)   Benthische wirbellose Fauna

Zu möglichen Auswirkungen zählen beispielsweise Nährstoffanreicherungen, Schadstoffanreicherungen oder Habitatveränderungen (vgl. Tabelle 2.3). Nähere Ausführungen zur Beurteilung der Auswirkungen in den einzelnen Gewässerkategorien sind in den Anhängen 1, 2 und 3 des LAWA PDB 2.1.2 enthalten (LAWA 2013c).

Tabelle 2.3: Auswirkungen der signifikanten Belastungen auf die Oberflächengewässer in der FGG Elbe
KOR Anzahl OWK gesamt Anzahl OWK mit signifikanter Belastung Auswirkungen der signifikanten Belastungen auf OWK (Anzahl Wasserkörper je Koordinierungsraum)
      Nährstoff-
anreicherung
Organische Belastung Schadstoff-
belastung
Sediment-
belastung
Versau-
erung
Salz-
intrusion
Temperatur-
erhöhung
Habitat-
veränderung
andere
Flüsse                      
TEL 442 442 303 103 441 29 0 0 9 430 1
MEL 404 404 377 112 404 0 0 9 0 399 0
HAV* 980 980 956 51 974 6 5 0 2 972 3
SAL* 355 355 270 163 355 37 3 25 10 333 10
MES* 576 576 395 181 576 132 19 0 12 532 3
ODL** 19 19 10 1 19 1 0 0 0 13 0
BER** 1 1 1 0 1 0 0 0 0 0 0
HVL** 2 2 0 0 2 0 0 0 0 0 0
FGG
gesamt
2.779 2.779 2.312 611 2.772 205 27 34 33 2.679 17
Seen                      
TEL 15 15 15 0 14 1 0 0 0 0 2
MEL 73 73 71 1 73 0 0 0 0 9 1
HAV* 215 215 210 0 206 0 0 0 0 152 0
SAL* 36 36 18 0 36 0 0 0 0 13 0
MES* 22 22 5 0 22 0 0 0 0 10 0
ODL** - - - - - - - - - - -
BER** - - - - - - - - - - -
HVL** - - - - - - - - - - -
FGG
gesamt
361 361 319 1 351 1 0 0 0 184 3
Übergangsgewässer                      
TEL/FGG 1 1 1 0 1 0 0 0 0 1 0
Küstengewässer                      
TEL/FGG 5 5 4 0 5 0 0 0 0 0 0

* ohne tschechische Anteile an deutschen Koordinierungsräumen
** deutscher Anteil an tschechischen Koordinierungsräumen

 

 

Merken

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Wie Abbildung 2.2 zeigt, sind die häufigsten Auswirkungen der signifikanten Belastungen in den Flüssen im deutschen Elbeeinzugsgebiet die Kontamination mit Schadstoffen, Habitatveränderungen und Nährstoffanreicherungen. Bei den Standgewässern ist ebenfalls die Kontamination mit Schadstoffen die häufigste Art der Auswirkung, es folgen Nährstoffanreicherungen und Habitatveränderungen.

Abbildung 2.2: Verteilung der Auswirkungen für Oberflächenwasserkörper bezogen auf die Gesamtanzahl der Auswirkungen in den Oberflächenwasserkörper in der FGG Elbe
Abbildung 2.2: Verteilung der Auswirkungen für Oberflächenwasserkörper bezogen auf die Gesamtanzahl der Auswirkungen in den Oberflächenwasserkörper in der FGG Elbe

Bestandsaufnahme der Emissionen, Einleitungen und Verluste

Die EU definierte bereits in Art. 4 Abs. 1 a) iv) der WRRL als zentrales Vorhaben eine „Phasing Out“-Verpflichtung für die nach Anhang X prioritär gefährlichen Stoffe. In Anbetracht der besonderen Gefährlichkeit und Akkumulation wird für die 20 als prioritär gefährlich eingestuften Stoffe (u. a. Hg, Cd und TBT) eine vollständige Einstellung aller anthropogen verursachten Einträge in die Umwelt bis spätestens 2028 vorgegeben. Mit der Richtlinie über Umweltqualitätsnormen (UQN) im Bereich der Wasserpolitik (2008/105/EG) wurde mit der Bestandsaufnahme der Emissionen, Einleitungen und Verluste der prioritären Stoffe im Jahr 2008 ein neues Instrument eingeführt, um zu überprüfen, ob die genannten Ziele der Beendigung oder schrittweisen Einstellung bzw. der Reduzierung der Stoffeinträge eingehalten werden. Die Bewertung der Erfüllung dieser Verpflichtungen muss insbesondere in Bezug auf die signifikanten Emissionen erfolgen. Anhand der Bestandsaufnahme kann überprüft werden, ob bei den in der Bestandsaufnahme erfassten Einträgen Fortschritte im Hinblick auf die Erreichung der festgelegten Ziele gemacht werden. Um eine europaweite Vergleichbarkeit der Ergebnisse der Bestandsaufnahme sicherzustellen, wurde hierzu von Seiten der EU ein Technischer Leitfaden (CIS-Leitfaden Nr. 28 - „Technical Guidance on the Preparation of an Inventory of Emissions, Discharges and Losses of Priority and Priority Hazardous Substances“) als Arbeitsmittel für die Mitgliedstaaten erarbeitet (Europäische Kommission 2012).

Die UQN-Richtlinie wurde mit der Oberflächengewässerverordnung (OGewV) in deutsches Recht umgesetzt. Nach § 4 Abs. 2 der OGewV ist eine Bestandsaufnahme der Emissionen, Einleitungen und Verluste aller prioritären Stoffe und bestimmter anderer Schadstoffe einschließlich der Konzentrationen der in § 11 Abs. 1 genannten Stoffe in Biota, Schwebstoffen oder Sedimenten zu erstellen. Die Bestandsaufnahme wurde erstmals im Jahr 2012 bezogen auf den Zeitraum 2007 bis 2011 durchgeführt. Das Vorgehen in Deutschland basiert auf den Empfehlungen des Technischen Leitfadens der EU.

Im Ergebnis wurden zunächst insgesamt fünf Stoffe als „nicht relevant“ in allen zehn deutschen Flussgebietseinheiten identifiziert, nämlich Alachlor, Benzol, 1,2-Dichlorethan, Dichlormethan und Tetrachlorkohlenstoff. Als für die FGG Elbe relevant eingestuft wurden die Schwermetalle Quecksilber, Cadmium, Blei und Nickel, die PAKs Anthracen, Benzo(b)fluoranthen + Benzo(k)fluoranthen, Benzo(a)pyren, Benzo(g,h,i)-perylen + Indeno(1,2,3-cd)-pyren und Fluoranthen, die Pestizide Chlorpyrifos-Ethyl, Diuron, Isoproturon, Simazin und Trifluralin sowie Tetrachlorethylen, Trichlorethylen, Trichlormethan, C10-13-Chloralkane, Trichlorbenzole, Pentachlorphenol, bis(2-Ethyl-hexyl)phthalat (DEHP), Pentachlorbenzol, Hexachlorbenzol, Hexachlorbutadien, Hexachlorcyclohexan, p‘,p'-DDT und die Summe DDT, Octyl- und Nonylphenol, Tributylzinn sowie die bromierten Diphenylether.

Für alle als „relevant“ identifizierten Stoffe wurde eine eingehende Analyse auf Basis eines mehrstufigen methodischen Vorgehens durchgeführt (Verwendung unterschiedlicher methodischer Ansätze). In Deutschland wurden dazu die im Technischen Leitfaden der EU beschriebenen drei methodischen Ansätze des fließgewässerfrachtbezogenen Ansatzes, der regionalisierten Pfadanalyse (RPA) und der Stoffflussanalyse (SFA) verwendet.

Im Ergebnis wurden für das Einzugsgebiet der Elbe die ermittelten Immissionsfrachten an den einzelnen Bezugsmessstellen der Betrachtungsräume des Elbeeinzugsgebiets mit den Ergebnissen der RPA verglichen. Dazu wurden die ermittelten Frachten an den Bezugspegeln mit der jeweils durch RPA (MoRE) errechneten Gesamtemission für den betreffenden Stoff bzw. Verbindung an der Bezugsmessstelle verglichen.

Der Vergleich der RPA mit den Immissionsfrachten war nicht einfach, da häufig Messwerte unterhalb der Bestimmungsgrenze lagen. Die Ergebnisse der regionalisierten Pfadanalyse mit dem Modellinstrument MoRE liefern dennoch eine erste Beschreibung der Emissionen, Einleitungen und Verluste unter strikter Betrachtung der für die Modellierung angenommenen Randbedingungen. Es besteht jedoch weiterer Bedarf, die vorhandenen Wissenslücken, die durch Abschätzungen und Annahmen ersetzt wurden, im nächsten Bewirtschaftungsplan zu schließen. Ein abschließender Bericht zur methodischen Vorgehensweise und den deutschlandweiten Ergebnissen wurde 2015 erstellt (http://www.wasserblick.net/servlet/is/142651/). Eine Zusammenfassung der Relevanz von Emissionspfaden für bestimmte Schadstoffe wird in Tabelle 2.6 im Kapitel 2.1.3 – Teilaspekt Schadstoffe – gegeben.

Trendermittlung

Eine Trendabschätzung ist erst im Laufe des 2. Bewirtschaftungszyklus möglich. Gemäß § 4 Abs. 2 OGewV wurden jedoch für die Trendparameter die Konzentrationen in Schwebstoff/Sedimenten für das Jahr 2010 aufgenommen. Trendparameter sind die prioritären Stoffe Anthracen (Nr. 2), Bromierte Diphenylether (Nr. 5), Cadmium (Nr. 6), C10-13 Chloralkane (Nr. 7), DEHP (Nr. 12), Fluoranthen (Nr. 15), Hexachlorbenzol (Nr. 16), Hexachlorbutadien (Nr. 17), Hexachlorcyclohexan (Nr. 18), Blei (Nr. 20), Quecksilber (Nr. 21), Pentachlorbenzol (Nr. 26), Polycyclische Aromatische Kohlenwasserstoffe (Nr. 28) und Tributylzinn-Kation (Nr. 30). Die Tabelle 2.4 enthält die Konzentrationsangaben für die in der FGG Elbe festgelegten Trendmessstellen in Schmilka, Schnackenburg und Seemannshöft.

Tabelle 2.4: Konzentrationen prioritärer Stoffe in Schwebstoffen an den Trendmessstellen Schmilka, Schnackenburg und Seemannshöft
Nr. Stoffname Schmilka Schnackenburg Seemannshöft
    Konzentration [µg/kg] Konzentration
[µg/kg]
Konzentration [µg/kg]
2 Anthracen 280  110  51
5 Bromierte Diphenylether 3,1  50%<BG*   50%<BG*
6 Cadmium 1.500**  5.600  4.300
7 C10-C13-Chloralkane < 100 50%<BG*  keine Daten
12 DEHP 2.200**  1.700  470
15 Fluoranthen 1550  1.000  320
16 Hexachlorbenzol 75  43  12
17 Hexachlorbutadien 3,5*** 50%<BG*   50%<BG*
18 Hexachlorcyclohexan < 3 50%<BG*   50%<BG*
20 Blei und -verbindungen 61.000**  125.000  79.000
21 Quecksilber und -verbindungen 555**  1.900  1.800
26 Pentachlorbenzol < 2,0 50%<BG*  2
28 Benz(a)pyren 795  330  145
30 Tributylzinnverbindungen 3,3  20  74
* keine Berechnung, da mindestens 50% der Werte unter der BG liegen
** Daten aus 2012, gemessen in der Korngrößenfraktion < 0,63 µm
*** Daten aus 2011

(Medianwert 2010, für die organischen Parameter gemessen in der Fraktion < 2 mm, für die Schwermetalle in der Fraktion < 20 mm, Abweichungen markiert; Quelle: http://www.fgg-elbe.de/elbe-datenportal.html bzw. Meldung durch die Länder)