Anhang M2: Maßnahmen für Oberflächenwasserkörper – bezogen auf Koordinierungsräume

Nummerierung der Maßnahme Zuordnung Richtlinie Belastungstyp Maßnahmenbezeichnung Erläuterung/Beschreibung Anzahl Wasserkörper FGG Anzahl Wasserkörper TEL Anzahl Wasserkörper MEL Anzahl Wasserkörper HAV Anzahl Wasserkörper SAL Anzahl Wasserkörper MES Anzahl Wasserkörper ODL Anzahl Wasserkörper BER
53 WRRL/OW Wasserentnahmen: Sonstige Wasserentnahmen Maßnahmen zur Reduzierung anderer Wasserentnahmen Maßnahmen zur Verringerung der Wasserentnahmen aus OW und GW zur Verbesserung des Wasserhaushalts des OWK, die nicht einem der vorgenannten Belastungsgruppen (vgl. Nr. 45 bis 52) zuzuordnen sind 5     4   1    
61 WRRL/OW Abflussregulierungen und morphologische Veränderungen: Wasserhaushalt Maßnahmen zur Gewährleistung des erforderlichen Mindestabflusses Maßnahmen zur Sicherstellung der ökologisch begründeten Mindestwasserführung im Bereich von Querbauwerken, Staubereichen etc. (Restwasser, Dotationsabfluss in Umgehungsgewässern) z.B. durch behördliche Festlegung nach § 33 WHG (nicht Niedrigwasseraufhöhung) 151   3 55 18 66 9  
66 WRRL/OW Abflussregulierungen und morphologische Veränderungen: Wasserhaushalt Maßnahmen zur Verbesserung des Wasserhaushalts an stehenden Gewässern Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserstandsdynamik an stehenden Gewässern (betrifft ausschließlich Standgewässer, die als OWK (Talsperren und Seen > 50 ha) gemeldet wurden), z.B. die Einhaltung des gütewirtschaftlich bedingten Mindeststauraums, Ausrichtung der Wassermengenbewirtschaftung der Talsperre/ des Speichers auf einen möglichst hohen Füllungsstand im Frühjahr und auf eine im Jahresverlauf möglichst späte Absenkung des Wasserspiegels sowie die Vermeidung der Absenkung in die Nähe oder unter das Absenkziel 20   2 6 6 6    
83 WRRL/OW Abflussregulierungen und morphologische Veränderungen: Morphologie Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen durch Sandvorspülungen bei Küsten- und Übergangsgewässern Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen durch Sandvorspülungen sind z. B. eine sorgsame Auswahl der überspülten Flächen, damit keine schützenswerten Arten oder Lebensräume in Anspruch genommen werden     Aktuali          
84 WRRL/OW Abflussregulierungen und morphologische Veränderungen: Morphologie Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen infolge Landgewinnung bei Küsten- und Übergangsgewässern Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen durch Landgewinnung sind z. B. eine sorgsame Auswahl der zu gewinnenden Flächen, damit keine schützenswerten Arten oder Lebensräume in Anspruch genommen werden                
90 WRRL/OW Andere anthropogene Auswirkungen: Fischereiwirtschaft Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen infolge Fischerei in stehenden Gewässern Maßnahmen zur Verringerung der Belastung infolge fischereilicher Aktivitäten in stehenden Gewässern (Stoffhaushalt, Gewässerstruktur, Fischpopulationen), z.B. Einhaltung von vereinbarten Grundsätzen zur fischereilichen Nutzung des jeweiligen Gewässers (betrifft ausschließlich Standgewässer, die als OWK (Talsperren und Seen > 50 ha) gemeldet wurden) 1         1    
91 WRRL/OW Andere anthropogene Auswirkungen: Fischereiwirtschaft Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen infolge Fischerei in Küsten- und Übergangsgewässern Maßnahmen zur Verringerung der Belastung infolge fischereilicher Aktivitäten in Küsten- und Übergangs-gewässern (Stoffhaushalt, Gewässerstruktur, Fisch-populationen)                
92 WRRL/OW Andere anthropogene Auswirkungen: Fischereiwirtschaft Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen infolge Fischteichbewirtschaftung Maßnahmen zur Verringerung der von Fischteichen ausgehenden Belastung (insbesondere Stoffhaushalt) auf angrenzende OW (exkl. Wasserentnahme und Schwallwirkung, vgl. Nr. 49 & 64) 1   1          
93 WRRL/OW Andere anthropogene Auswirkungen: Landentwässerung Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen infolge Landentwässerung Maßnahmen zur Verringerung von Belastungen durch Landentwässerung umfassen z.B. den Verschluss und/oder Rückbau von Drainagen sowie Abschottung von Gräben, Laufverlängerungen zur Verbesserung des Wasserrückhaltes. 11   6 5        
94 WRRL/OW Andere anthropogene Auswirkungen: Eingeschleppte Spezies Maßnahmen zur Eindämmung eingeschleppter Spezies Maßnahmen zur Eindämmung bzw. der Verminderung nachteiliger Wirkungen invasiver (gebietsfremder) Arten auf aquatische Ökosysteme einschließlich der direkt von ihnen abhängenden Landökosysteme und Feuchtgebiete; z. B. durch Förderung autochthoner Pflanzengemeinschaften, Bekämpfung besonders ökosystemar verschlechternd wirkender Neobiota sowie Schutz nativer Arten 21     4 9 8    

* Bei der Auswertung wurden nur die wasserkörperbezogenen Maßnahmen berücksichtigt. Darüber hinaus kann es noch landes- oder koordinierungsraumweite Maßnahmen geben.