Anhang M2: Maßnahmen für Oberflächenwasserkörper – bezogen auf Koordinierungsräume

Nummerierung der Maßnahme Zuordnung Richtlinie Belastungstyp Maßnahmenbezeichnung Erläuterung/Beschreibung Anzahl Wasserkörper FGG Anzahl Wasserkörper TEL Anzahl Wasserkörper MEL Anzahl Wasserkörper HAV Anzahl Wasserkörper SAL Anzahl Wasserkörper MES Anzahl Wasserkörper ODL Anzahl Wasserkörper BER
26 WRRL/OW Diffuse Quellen: Bebaute Gebiete Maßnahmen zur Reduzierung diffuser Stoffeinträge von befestigten Flächen Maßnahmen zur Verringerung ungesteuerter diffuser stofflicher Belastungen von befestigten Flächen, z.B. Abkopplung von versiegelten Flächen vom Kanalnetz, Entsiegelung von Flächen zur Erhöhung der Versickerungsrate, Begrünung von Dachflächen 68 1   2 22 43    
67 WRRL/OW Abflussregulierungen und morphologische Veränderungen: Wasserhaushalt Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen infolge Tidesperrwerke/ -wehre bei Küsten- und Übergangsgewässern Maßnahmen zu Reduzierung der Belastungen durch Tidesperrwerke/-wehre 1 1            
80 WRRL/OW Abflussregulierungen und morphologische Veränderungen: Morphologie Maßnahmen zur Verbesserung der Morphologie an stehenden Gewässern Maßnahmen zur Verbesserung der Morphologie stehender Gewässer, z.B. Anlegen von Flachwasserzonen und Schaffung gewässertypischer Uferstrukturen, Entschlammung (betrifft ausschließlich Standgewässer, die als OWK (Talsperren und Seen > 50 ha) gemeldet wurden) 4 1 2     1    
82 WRRL/OW Abflussregulierungen und morphologische Veränderungen: Morphologie Maßnahmen zur Reduzierung der Geschiebe-/ Sedimententnahme bei Küsten- und Übergangsgewässern Maßnahmen zur Verminderung nachteiliger Effekt im Zusammenhang mit Geschiebeentnahmen (Unterhaltungsbaggerung) bei Küsten- und Übergangsgewässern, z.B. Reduzierung oder Einschränkung von Baggerarbeiten 1 1            
86 WRRL/OW Abflussregulierungen und morphologische Veränderungen: Sonstige hydromorphologische Belastungen Maßnahmen zur Reduzierung anderer hydromorphologischer Belastungen bei stehenden Gewässern Maßnahmen zur Verringerung hydromorphologischer Belastungen bei stehenden Gewässern (betrifft ausschließlich Standgewässer, die als OWK (Talsperren und Seen > 50 ha) gemeldet wurden), die nicht einem der vorgenannten Teilbereiche (vgl. Nr. 66 & 80) zuzuordnen sind 13 1 1 11        
88 WRRL/OW Andere anthropogene Auswirkungen: Fischereiwirtschaft Maßnahmen zum Initialbesatz bzw. zur Besatzstützung Maßnahmen zur Etablierung und Erhaltung von Fischpopulationen durch Besatz 9 1     8      
63 WRRL/OW Abflussregulierungen und morphologische Veränderungen: Wasserhaushalt Sonstige Maßnahmen zur Wiederherstellung des gewässertypischen Abflussverhaltens Maßnahmen des Wassermengenmanagements zur Wiederherstellung eines bettbildendenden oder in Menge und Dynamik gewässertypischen Abflusses (nicht Mindestabflüsse, vgl. Nr. 61) 182 10 14 33 39 84 2  
5 WRRL/OW Punktquellen: Kommunen / Haushalte Optimierung der Betriebsweise kommunaler Kläranlagen Verbesserung der Reinigungseffizienz durch geänderte Steuerung oder Rekonstruktion (Umbau) einzelner Elemente (nicht Instandhaltung) bei gleichbleibender Kapazität 154 108 16 9 16 5    
9 WRRL/OW Punktquellen: Kommunen / Haushalte Sonstige Maßnahmen zur Reduzierung der Stoffeinträge durch kommunale Abwassereinleitungen Maßnahmen im Bereich kommunaler Abwassereinleitungen, die nicht einem der vorgenannten Teilbereiche (vgl. Nr. 1 bis 8) zuzuordnen sind, z.B. Maßnahmen zur Fremdwasserbeseitigung 23 11 1 3 4 4    
96 WRRL/OW Andere anthropogene Auswirkungen: Sonstige anthropogene Belastungen Maßnahmen zur Reduzierung anderer anthropogener Belastungen Maßnahmen zur Verringerung anderer anthropogener Belastungen auf OWK, die nicht einem der vorgenannten Belastungsgruppen (vgl. Nr. 1 bis 95) zuzuordnen sind, z.B. zur Restaurierung von Seen (Belüftung des Freiwassers oder des Sediments, Tiefenwasserableitung, Pflanzenentnahme, chemische Fällung der Nährstoffe, Biomanipulation) 16 12 1 1   2    

* Bei der Auswertung wurden nur die wasserkörperbezogenen Maßnahmen berücksichtigt. Darüber hinaus kann es noch landes- oder koordinierungsraumweite Maßnahmen geben.