Anhang M2: Maßnahmen für Oberflächenwasserkörper – bezogen auf Koordinierungsräume

Nummerierung der Maßnahme Zuordnung Richtlinie Belastungstyp Maßnahmenbezeichnung Erläuterung/Beschreibung Anzahl Wasserkörper FGG Anzahl Wasserkörper TEL Anzahl Wasserkörper MEL Anzahl Wasserkörper HAV Anzahl Wasserkörper SAL Anzahl Wasserkörper MES Anzahl Wasserkörper ODL Anzahl Wasserkörper BER
84 WRRL/OW Abflussregulierungen und morphologische Veränderungen: Morphologie Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen infolge Landgewinnung bei Küsten- und Übergangsgewässern Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen durch Landgewinnung sind z. B. eine sorgsame Auswahl der zu gewinnenden Flächen, damit keine schützenswerten Arten oder Lebensräume in Anspruch genommen werden                
86 WRRL/OW Abflussregulierungen und morphologische Veränderungen: Sonstige hydromorphologische Belastungen Maßnahmen zur Reduzierung anderer hydromorphologischer Belastungen bei stehenden Gewässern Maßnahmen zur Verringerung hydromorphologischer Belastungen bei stehenden Gewässern (betrifft ausschließlich Standgewässer, die als OWK (Talsperren und Seen > 50 ha) gemeldet wurden), die nicht einem der vorgenannten Teilbereiche (vgl. Nr. 66 & 80) zuzuordnen sind 13 1 1 11        
87 WRRL/OW Abflussregulierungen und morphologische Veränderungen: Sonstige hydromorphologische Belastungen Maßnahmen zur Reduzierung anderer hydromorphologischer Belastungen bei Küsten- und Übergangsgewässern Maßnahmen zur Verringerung hydromorphologischer Belastungen bei Küsten- und Übergangsgewässern, die nicht einem der vorgenannten Teilbereiche (vgl. Nr. 67, 81 bis 84) zuzuordnen sind 2 2            
90 WRRL/OW Andere anthropogene Auswirkungen: Fischereiwirtschaft Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen infolge Fischerei in stehenden Gewässern Maßnahmen zur Verringerung der Belastung infolge fischereilicher Aktivitäten in stehenden Gewässern (Stoffhaushalt, Gewässerstruktur, Fischpopulationen), z.B. Einhaltung von vereinbarten Grundsätzen zur fischereilichen Nutzung des jeweiligen Gewässers (betrifft ausschließlich Standgewässer, die als OWK (Talsperren und Seen > 50 ha) gemeldet wurden) 1         1    
91 WRRL/OW Andere anthropogene Auswirkungen: Fischereiwirtschaft Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen infolge Fischerei in Küsten- und Übergangsgewässern Maßnahmen zur Verringerung der Belastung infolge fischereilicher Aktivitäten in Küsten- und Übergangs-gewässern (Stoffhaushalt, Gewässerstruktur, Fisch-populationen)                
92 WRRL/OW Andere anthropogene Auswirkungen: Fischereiwirtschaft Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen infolge Fischteichbewirtschaftung Maßnahmen zur Verringerung der von Fischteichen ausgehenden Belastung (insbesondere Stoffhaushalt) auf angrenzende OW (exkl. Wasserentnahme und Schwallwirkung, vgl. Nr. 49 & 64) 1   1          
93 WRRL/OW Andere anthropogene Auswirkungen: Landentwässerung Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen infolge Landentwässerung Maßnahmen zur Verringerung von Belastungen durch Landentwässerung umfassen z.B. den Verschluss und/oder Rückbau von Drainagen sowie Abschottung von Gräben, Laufverlängerungen zur Verbesserung des Wasserrückhaltes. 11   6 5        
96 WRRL/OW Andere anthropogene Auswirkungen: Sonstige anthropogene Belastungen Maßnahmen zur Reduzierung anderer anthropogener Belastungen Maßnahmen zur Verringerung anderer anthropogener Belastungen auf OWK, die nicht einem der vorgenannten Belastungsgruppen (vgl. Nr. 1 bis 95) zuzuordnen sind, z.B. zur Restaurierung von Seen (Belüftung des Freiwassers oder des Sediments, Tiefenwasserableitung, Pflanzenentnahme, chemische Fällung der Nährstoffe, Biomanipulation) 16 12 1 1   2    
100 WRRL/OW Diffuse Quellen: Landwirtschaft Maßnahmen zur Reduzierung der Nährstoffeinträge durch besondere Anforderungen in Überschwemmungsgebieten Maßnahmen in Überschwemmungsgebieten mit Acker- oder Grünlandflächen, die über die gute fachliche Praxis hinausgehen und durch Nutzungsbeschränkungen oder vertragliche Vereinbarungen zu weitergehenden Maßnahmen verpflichten.                
503* KONZ Konzeptionelle Maßnahmen Informations- und Fortbildungsmaßnahmen WRRL: z.B. Maßnahmen zur Information, Sensibilisierung und Aufklärung zum Thema WRRL z.B. durch die gezielte Einrichtung von Arbeitskreisen mit den am Gewässer tätigen Akteuren wie z. B. den Unterhaltungspflichtigen, Vertretern aus Kommunen und aus der Landwirtschaft, Öffentlichkeitsarbeit (Publikationen, Wettbewerbe, Gewässertage) oder Fortbildungen z.B. zum Thema Gewässerunterhaltung. HWRM-RL APSFR-unabhängig: Aufklärungsmaßnahmen zu Hochwasserrisiken und zur Vorbereitung auf den Hochwasserfall z.B. Schulung und Fortbildung der Verwaltung (Bau- und Genehmigungsbehörden) und Architekten zum Hochwasserrisikomanagement, z.B. zum hochwasserangepassten Bauen, zur hochwassergerechten Bauleitplanung, Eigenvorsorge, Objektschutz, Optimierung der zivil-militärischen Zusammenarbeit / Ausbildung und Schulung für Einsatzkräfte und Personal des Krisenmanagements 37 31 2 3   1    

* Bei der Auswertung wurden nur die wasserkörperbezogenen Maßnahmen berücksichtigt. Darüber hinaus kann es noch landes- oder koordinierungsraumweite Maßnahmen geben.