Anhang M2: Maßnahmen für Oberflächenwasserkörper – bezogen auf Koordinierungsräume

Nummerierung der Maßnahme Zuordnung Richtlinie Belastungstyp Maßnahmenbezeichnung Erläuterung/Beschreibung Anzahl Wasserkörper FGG Anzahl Wasserkörper TEL Anzahl Wasserkörper MEL Anzahl Wasserkörper HAV Anzahl Wasserkörper SAL Anzahl Wasserkörper MES Anzahl Wasserkörper ODL Anzahl Wasserkörper BER
16 WRRL/OW Punktquellen: Bergbau Maßnahmen zur Reduzierung punktueller Stoffeinträge aus dem Bergbau Maßnahmen zur Verringerung oder optimierten Steuerung punktueller Stoffeinträge aus dem Bergbau (ausgenommen Abwasser, Niederschlagswasser und Kühlwasser), z.B. Maßnahmen zur Grubenwasserbehandlung, gütewirtschaftliche Steuerung der Abgaben von Gruben- oder Haldenwasser, Erstellung von Machbarkeitsstudien 17     5 9 3    
94 WRRL/OW Andere anthropogene Auswirkungen: Eingeschleppte Spezies Maßnahmen zur Eindämmung eingeschleppter Spezies Maßnahmen zur Eindämmung bzw. der Verminderung nachteiliger Wirkungen invasiver (gebietsfremder) Arten auf aquatische Ökosysteme einschließlich der direkt von ihnen abhängenden Landökosysteme und Feuchtgebiete; z. B. durch Förderung autochthoner Pflanzengemeinschaften, Bekämpfung besonders ökosystemar verschlechternd wirkender Neobiota sowie Schutz nativer Arten 21     4 9 8    
72 WRRL/OW Abflussregulierungen und morphologische Veränderungen: Morphologie Maßnahmen zur Habitatverbesserung im Gewässer durch Laufveränderung, Ufer- oder Sohlgestaltung Bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstruktur von Sohle und Ufer mit baulicher Änderung der Linienführung z.B. Maßnahmen zur Neutrassierung (Remäandrierung) oder Aufweitung des Gewässergerinnes. Geht im Gegensatz zu Maßnahme 70 über das Initiieren hinaus. 739 270 81 110 84 182 11 1
504* KONZ Konzeptionelle Maßnahmen Beratungsmaßnahmen WRRL: u.a. Beratungs- und Schulungsangebote für landwirtschaftliche Betriebe HWRM-RL APSFR-unabhängig: Beratung von Betroffenen zur Vermeidung von Hochwasserschäden, zur Eigenvorsorge, Verhalten bei Hochwasser, Schadensnachsorge WRRL und HWRM-RL: Beratung von Land- und Forstwirten zur angepassten Flächenbewirtschaftung 170 3 17 9 82 51 7 1
88 WRRL/OW Andere anthropogene Auswirkungen: Fischereiwirtschaft Maßnahmen zum Initialbesatz bzw. zur Besatzstützung Maßnahmen zur Etablierung und Erhaltung von Fischpopulationen durch Besatz 9 1     8      
25 WRRL/OW Diffuse Quellen: Altlasten / Altstandorte Maßnahmen zur Reduzierung diffuser Stoffeinträge aus Altlasten und Altstandorten Maßnahmen zur Verringerung ungesteuerter diffuser stofflicher Belastung aus Altlasten, z.B. Sanierung von Altlastenstandorten (inkl. weiterführender Untersuchungen gemäß BBodSchG) 31   4 1 7 19    
32 WRRL/OW Diffuse Quellen: Landwirtschaft Maßnahmen zur Reduzierung der Einträge von Pflanzenschutzmitteln aus der Landwirtschaft Maßnahmen zur Reduzierung des Eintrags von PSM. Hier: konkrete Maßnahmen wie z.B. Förderung von Ausbringtechnik, Ausbringverbote Hinweis: Beratungsmaßnahmen zu PSM sind unter konzeptionelle Maßnahmen zu verbuchen. 62     10 7 45    
66 WRRL/OW Abflussregulierungen und morphologische Veränderungen: Wasserhaushalt Maßnahmen zur Verbesserung des Wasserhaushalts an stehenden Gewässern Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserstandsdynamik an stehenden Gewässern (betrifft ausschließlich Standgewässer, die als OWK (Talsperren und Seen > 50 ha) gemeldet wurden), z.B. die Einhaltung des gütewirtschaftlich bedingten Mindeststauraums, Ausrichtung der Wassermengenbewirtschaftung der Talsperre/ des Speichers auf einen möglichst hohen Füllungsstand im Frühjahr und auf eine im Jahresverlauf möglichst späte Absenkung des Wasserspiegels sowie die Vermeidung der Absenkung in die Nähe oder unter das Absenkziel 20   2 6 6 6    
89 WRRL/OW Andere anthropogene Auswirkungen: Fischereiwirtschaft Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen infolge Fischerei in Fließgewässern Maßnahmen zur Verringerung der Belastung infolge fischereilicher Aktivitäten in Fließgewässern (Stoffhaushalt, Gewässerstruktur, Fischpopulationen) 59 50 3   6      
33 WRRL/OW Diffuse Quellen: Landwirtschaft Maßnahmen zur Reduzierung der Nährstoffeinträge durch besondere Anforderungen in Wasserschutzgebieten Maßnahmen in Wasserschutzgebieten mit Acker- oder Grünlandflächen, die über die gute fachliche Praxis hinausgehen und durch Nutzungsbeschränkungen oder vertragliche Vereinbarungen zu weitergehenden Maßnahmen verpflichten. Entsprechend der Schutzgebietskulisse wird die Maßnahme nur dem OW zugeordnet. 37       5 32    

* Bei der Auswertung wurden nur die wasserkörperbezogenen Maßnahmen berücksichtigt. Darüber hinaus kann es noch landes- oder koordinierungsraumweite Maßnahmen geben.