Anhang M2: Maßnahmen für Oberflächenwasserkörper – bezogen auf Koordinierungsräume

Nummerierung der Maßnahme Zuordnung Richtlinie Belastungstyp Maßnahmenbezeichnung Erläuterung/Beschreibung Anzahl Wasserkörper FGG Anzahl Wasserkörper TEL Anzahl Wasserkörper MEL Anzahl Wasserkörper HAV Anzahl Wasserkörper SAL Anzahl Wasserkörper MES Anzahl Wasserkörper ODL Anzahl Wasserkörper BER
91 WRRL/OW Andere anthropogene Auswirkungen: Fischereiwirtschaft Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen infolge Fischerei in Küsten- und Übergangsgewässern Maßnahmen zur Verringerung der Belastung infolge fischereilicher Aktivitäten in Küsten- und Übergangs-gewässern (Stoffhaushalt, Gewässerstruktur, Fisch-populationen)                
92 WRRL/OW Andere anthropogene Auswirkungen: Fischereiwirtschaft Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen infolge Fischteichbewirtschaftung Maßnahmen zur Verringerung der von Fischteichen ausgehenden Belastung (insbesondere Stoffhaushalt) auf angrenzende OW (exkl. Wasserentnahme und Schwallwirkung, vgl. Nr. 49 & 64) 1   1          
93 WRRL/OW Andere anthropogene Auswirkungen: Landentwässerung Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen infolge Landentwässerung Maßnahmen zur Verringerung von Belastungen durch Landentwässerung umfassen z.B. den Verschluss und/oder Rückbau von Drainagen sowie Abschottung von Gräben, Laufverlängerungen zur Verbesserung des Wasserrückhaltes. 11   6 5        
94 WRRL/OW Andere anthropogene Auswirkungen: Eingeschleppte Spezies Maßnahmen zur Eindämmung eingeschleppter Spezies Maßnahmen zur Eindämmung bzw. der Verminderung nachteiliger Wirkungen invasiver (gebietsfremder) Arten auf aquatische Ökosysteme einschließlich der direkt von ihnen abhängenden Landökosysteme und Feuchtgebiete; z. B. durch Förderung autochthoner Pflanzengemeinschaften, Bekämpfung besonders ökosystemar verschlechternd wirkender Neobiota sowie Schutz nativer Arten 21     4 9 8    
95 WRRL/OW Andere anthropogene Auswirkungen: Erholungsaktivitäten Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen infolge von Freizeit- und Erholungsaktivitäten Maßnahmen zur Reduzierung der Belastung infolge Freizeitaktivitäten (exkl. Freizeitfischerei, vgl. Nr. 89 & 90) in sensiblen Bereichen (insbesondere FFH-Schutzgebiete, in denen wasserabhängige Lebensraumtypen oder Anhang II-Arten erhalten bleiben oder sich entwickeln sollen), z.B. Verbot des Befahrens von Gewässern, Besucherlenkung / Regelung der Freizeitnutzung, Verbot des Lagerns/ Zeltens/ Feuermachens 4     3 1      
96 WRRL/OW Andere anthropogene Auswirkungen: Sonstige anthropogene Belastungen Maßnahmen zur Reduzierung anderer anthropogener Belastungen Maßnahmen zur Verringerung anderer anthropogener Belastungen auf OWK, die nicht einem der vorgenannten Belastungsgruppen (vgl. Nr. 1 bis 95) zuzuordnen sind, z.B. zur Restaurierung von Seen (Belüftung des Freiwassers oder des Sediments, Tiefenwasserableitung, Pflanzenentnahme, chemische Fällung der Nährstoffe, Biomanipulation) 16 12 1 1   2    
100 WRRL/OW Diffuse Quellen: Landwirtschaft Maßnahmen zur Reduzierung der Nährstoffeinträge durch besondere Anforderungen in Überschwemmungsgebieten Maßnahmen in Überschwemmungsgebieten mit Acker- oder Grünlandflächen, die über die gute fachliche Praxis hinausgehen und durch Nutzungsbeschränkungen oder vertragliche Vereinbarungen zu weitergehenden Maßnahmen verpflichten.                
501* KONZ Konzeptionelle Maßnahmen Erstellung von Konzeptionen / Studien / Gutachten Erarbeitung von fachlichen Grundlagen, Konzepten, Handlungsempfehlungen und Entscheidungshilfen für die Umsetzung der WRRL entsprechend der Belastungstypen und/oder das Hochwasserrisikomanagement APSFR- unabhängig entsprechend der EU-Arten 897 33 310 157 204 191 2  
502* KONZ Konzeptionelle Maßnahmen Durchführung von Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsvorhaben z.B. Demonstrationsvorhaben zur Unterstützung des Wissens- und Erfahrungstransfers / Forschungs- und Entwicklungsverfahren, um wirksame Maßnahmen zur Umsetzung der WRRL und/oder zum vorbeugenden Hochwasserschutz zu entwickeln, standortspezifisch anzupassen und zu optimieren / Beteiligung an und Nutzung von europäischen, nationalen und Länderforschungsprogrammen und Projekten zur Flussgebietsbewirtschaftung und/oder zum Hochwasserrisikomanagement 14 3 3 3 4 1    
503* KONZ Konzeptionelle Maßnahmen Informations- und Fortbildungsmaßnahmen WRRL: z.B. Maßnahmen zur Information, Sensibilisierung und Aufklärung zum Thema WRRL z.B. durch die gezielte Einrichtung von Arbeitskreisen mit den am Gewässer tätigen Akteuren wie z. B. den Unterhaltungspflichtigen, Vertretern aus Kommunen und aus der Landwirtschaft, Öffentlichkeitsarbeit (Publikationen, Wettbewerbe, Gewässertage) oder Fortbildungen z.B. zum Thema Gewässerunterhaltung. HWRM-RL APSFR-unabhängig: Aufklärungsmaßnahmen zu Hochwasserrisiken und zur Vorbereitung auf den Hochwasserfall z.B. Schulung und Fortbildung der Verwaltung (Bau- und Genehmigungsbehörden) und Architekten zum Hochwasserrisikomanagement, z.B. zum hochwasserangepassten Bauen, zur hochwassergerechten Bauleitplanung, Eigenvorsorge, Objektschutz, Optimierung der zivil-militärischen Zusammenarbeit / Ausbildung und Schulung für Einsatzkräfte und Personal des Krisenmanagements 37 31 2 3   1    

* Bei der Auswertung wurden nur die wasserkörperbezogenen Maßnahmen berücksichtigt. Darüber hinaus kann es noch landes- oder koordinierungsraumweite Maßnahmen geben.